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privater kleiner Microblog

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einen wahren Schatz aus meinem alten Blog...

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… habe ich hier ausgegraben. Der Blogbeitrag ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Er passt immer noch, denn er markiert meinen ersten Mac – da könnte man fast nostalgisch werden, viel Spass auf dem Streifzug in die Vergangenheit!

Mein neuer iMac ;-)

So, auf dieser Seite nun die ersten Testberichte von meinem neuen iMac: 1,9 GHz, G5, 17 Zoll, 1 GB RAM.

Look and Feel

Das Display ist (imo) top, sehr hell. Sieht man von technischen Details ab, so lässt sich zudem feststellen, dass der Imac edel ausgearbeitet ist, an der Rückseite befinden sich alle wichtigen Anschlüße, oben eine integrierte Webcam und ein Mikrofon. Unten, nicht sichtbar die Lautsprecher. An der Seite unterm Gehäuse verborgen ein Magnet, der die mitgelieferte Fernbedienung hält. Vorne links erscheint für wenige Sekunde beim Anschalten und während des Ruhezustandes ein grosses runde LED. Damit man sich einen der mitgelieferten Aufkleber sparen kann ;-) wurde das Apple Logo auch in die Front aufgenommen :-)

Der ganze Rechner ist nur wenige Zentimeter breit und man könnte ohne weiteres einen einfachen Monitor dahinter vermuten. Die Fernbedienung liegt analog dem Ipod shuffle inuitiv in der Hand; ausser Front Row (dazu weiter unten) kann man sofern vorhanden einen der "grösseren" Ipods damit auch bedienen.

Ausserdem mitgeliefert ist eine Apple Tastatur:

Die ist auf jeden Fall am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig ;-) Andere Tastaturbelegung, andere Tasten, manche Belegungen wie etwas die "[eckigen Klammern]" sind gar nicht abgedruckt - es erfordert demnach erstmal ein Blick in diverse Hilfeseiten, an welcher manche Sonderzeichen nun zu finden sind (backslash, pos1, ende), andere Zeichen sind zwar da, aber auf anderen Buchstaben (das @ auf dem L). Hübsch finde ich auf jeden Fall, dass ich nun keine WIN Taste, sondern eine Taste mit nem Apfel hab ;-)

In verschiedenen Foren hatte ich gelesen, dass der Rechner laut sei. Nun. Ich hab alle technischen Geräte im Raum (ausser das Aquarium) ausgestellt und lauschte. So sehr ich mich bemühte ich hörte nur das "unerträgliche Schreien der Fische" und eine Uhr...

... die sich im Nebenzimmer befand.

Der Rechner befindet sich nur wenige Zentimeter direkt vor meinem Gesicht und ist sehr leise.

Die Inbetriebnahme ist recht einfach geladen. Der Imac begrüsst dich, schiesst ein Willkommensbild von dir ;-) und fragt ein paar Daten ab. Danach funktioniert das Internet und das Netzwerk steht. (-; Apple bietet einem direkt auch an sich einen .Mac Account einzurichten, was man aber auch dankend ablehnen kann. Nach ca. 5 Minuten ist alles einsatzbereit.

Mac OS X "Tiger"

Da ich bisher nur mit Windows, Bsd und Linux gearbeitet hatte war ich nat. auch extrem auf Mac OS X gespannt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, das OS X keine Ursprünge mehr im BSD hat. Alles sieht irgendwie aus (und ich hab sogar einige Minuten gesucht, bis ich eine Konsole gefunden hab ;-). Der root Account ist abgeschafft, genauso wie /home/user. Also direkt mal ein paar Daten kopiert. Fangen wir mit ca 3 Gigs Bilder an. Da ich zu dem Zeitpunkt ein Terminal noch nicht gesucht hatte, probierte ich es mit dem (ansonsten eigtl recht gutem Tool) via Copy and paste. Nach 82 MB kommt eine Meldung, dass der Transfer abgebrochen werden muss wg. einem ungültigen Dateinamens. cp -r ist dein Freund. Ansonsten ist die mitgelieferte Auswahl sehr gut ausgewählt und alles sehr (berg o-ton:) eye-candy. Mit der Fernbedienung kann man nicht nur bequem vom Sofa aus Front Row bedienen ...

... sondern auch iTunes im laufenden Betrieb des WMs.

Insgesamt ist alles etwas anders und gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall nach meinem Geschmack. Sehr beeindruckt bin ich zum einen über die Geschwindigkeit, in der z.B. pdf Dateien geöffnet werden, (insgesamt ist das dazugehörige Tool "Vorschau" ziemlich geil), zum anderen find ich auch Spotlight, ein Desktop Tool mit dem man nach Begriffe in allem suchen kann sehr Geschick. So findet Spotlight zB den Begriff Suck in Dateien, Verzeichnissen, emails, im Inhalt von PDF/Word Dateien, im Adressbuch ...):

Man muss sich halt gewöhnen. Interessant ist beispielsweise, dass es keine "Fenster Maximieren" Funktion gibt, oder das ein Betätigen des Buttons (-) oder (X) das Fenster nicht schliesst. Dies geschieht nur über die Macleiste oder durch apfel+Q. Behilflich seine Fenster zu verwalten ist dabei Expose. Durch drücken einer der Maustasten oder oder der f9 Taste ordnet Tiger alle offenen Fenster zu kleinen Screenshots, anschliessend kann man sich dann das gewünschte Fenster wählen:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit dem Imac der bisher absolut stabil und sauber läuft hat Apple eine schöne multimediafähige Maschine aus dem Boden gestampft. Davon kann sich Linux und Windows noch was von abschauen. Bis ich so ein System unter Linux laufen hab, sind die Finger aufgrund der Konfiguration wund getippt. Hier stimmts einfach - Anwenderfreundlich und einfach. Nichts für Bastler - schon deshalb nicht, weil das Ding nicht dafür gebaut wurde um selbst dran rumzuschrauben. Aber wer will.. wird es trotzdem tun ;-)

Anregungen und Kommentare? Kein Problem.

e.o.f

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